Das Rettungschiff IUVENTA von Jugend RETTET wurde am 02. August 2017 von der italienischen Staatsanwaltschaft in Trapani beschlagnahmt. Das war der Höhepunkt der bereits Ende 2016 beginnenden Diffamierungskampagne der zivilen Seenotrettung. Diese Kriminalisierung von Solidarität hat eine direkte Konsequenz: Mehr Tote auf dem Mittelmeer.
Am Montag, den 23. April 2018 wird in Rom vor dem Kassationsgerichtshof über die Freigabe der IUVENTA verhandelt.
Das Recht zur Rettung muss für humanitäre Organisationen und Flüchtende gewahrt sein. Das internationale Seerecht und das humanitäre Völkerrecht stellen das Fundament unserer Arbeit. Solidarität anstatt Hass, das ist unser Verständnis der Werte Europas.